CDU Bezirksfraktion Altona

26.04.2018 Eindimensionale Sicht der Schulbehörde geht zu Lasten der Grundschüler in Rissen

  • Do. 26.04.18
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Schulbehörde muss endlich vernünftigen Schulentwicklungsplan vorlegen

Hitzige Diskussion in der heutigen Sitzung der Bezirksversammlung zur Schulstandortplanung und insbesondere zur Grundschule Marschweg. Bereits im Bildungs- und Kulturausschuss haben sich die Elternvertreter sehr kritisch über die aktuelle Planung der Grunschule am Marschweg geäußert. Hintergrund ist die für Sommer angestrebte Zweizügikeit der Grundschule. Statt wie bisher drei erste Klassen sollen nur noch zwei Klassen eingerichtet werden. Dies hat zur Folge, dass bereits jetzt nicht alle Kinder, die bereits dort wohnen, hier eingeschult werden können, sondern dass es keine Möglichkeit gibt neue Schüler aufzunehmen.

Dazu Dr. Kaja Steffens, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion:

„Die Schulbehörde betrachtet nur die nackten Zahlen und macht hiermit ihre eindimensionale Sicht deutlich. Hier geht es nicht nur um acht Kinder, sondern um die vielen Kinder, die in den nächsten ein bis zwei Jahren dazu kommen werden. Wir alle haben beschlossen, dass in Rissen in den nächsten Jahren massiv Wohnungsbau betrieben wird, wo es einen Mix aus Eigentumswohnungen, gefördertem Wohnungsbau und Folgewohnungen für Geflüchtete geben wird. Die ersten neuen Bewohner sind bereits eingezogen. Von den 200 Menschen sind 100 unter 18 Jahren und davon 50 unter 6 Jahren. Wo sollen die Kinder zur Schule gehen, wenn die Grundschule am Marschweg nur zwei erste Klassen hat? Gemeinsam mit der Initiative VIN Rissen haben wir vereinbart, die Integration gut zu gestalten. Doch die Schulbehörde konterkariert mit Ihren Planungen dieses Vorhaben. Es ist die Pflicht der Schulbehörde die realistischen Bedarfe zu ermitteln, und diese jährlich zu überprüfen und bei steigenden Wohnungsbauzahlen auch entsprechend nachzusteuern. Es wird Zeit, dass die Schulbehörde eine vernünftige Schulentwicklungsplanung, bei der die Öffentlichkeit mit einbezogen wird, vorlegt.“


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