CDU Bezirksfraktion Altona

01.12.2017 Kulturarbeit am Osdorfer Born voranbringen!

  • Fr. 01.12.17
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Einstimmig wurde in der gestrigen Bezirksversammlung ein Antrag der CDU-Fraktion angenommen, der sich für die Stärkung der Personaldecke für kulturelle Angebote am Bürgerhaus Bornheide am Osdorfer Born einsetzt.

Der Osdorfer Born und ein Teil von Lurup ist aufgrund unterdurchschnittlicher Sozialdaten das einzig verbliebene Stadtentwicklungsgebiet im Bezirk Altona (gefördert im Rahmenprogramm Integrierte StadtEntwicklung, kurz RISE-Gebiet) und liegt darum im Fokus der politischen Aufmerksamkeit. 

Dazu Dr. Kaja Steffens, Kultur- und Bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Altona: „Wir freuen uns darüber, dass das Bürgerhaus Bornheide seit seiner Eröffnung im September 2013 immer mehr auch als ein Ort des kulturellen Lebens funktioniert. Ein Bürgerhaus mit einem passenden Angebotsspektrum kann für die Entwicklung des Osdorfer Borns im respektvollen Miteinander, im kulturellen Austausch und in der Festigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts gute Beiträge leisten. Begegnung mit Kultur und kulturelles Engagement kann dabei aber vor allem auch entscheidend sein für die Biografie des Einzelnen selbst. Um dafür eine vernünftige Struktur bereit zu stellen, braucht es in Zukunft aus unserer Sicht mehr und vor allem auch dauerhaft angestelltes Personal im Bürgerhaus. Wir freuen uns daher, dass unser Prüfantrag dazu einstimmig in der Bezirksversammlung Altona verabschiedet wurde.“

Hintergrund: Die Haushaltsmittel für Personal in Bürgerhäusern kommen aus Rahmenzuweisungen, die von der Bürgerschaft verabschiedet werden. Die Beratungen zum Doppelhaushalt 2019/20 werden im kommenden Jahr wieder auf allen Ebenen der Verwaltung und Politik breit geführt werden, daher sind zusätzliche Anträge rechtzeitig vorzubereiten und stehen immer in Konkurrenz zu anderen Projekten. Nur eine Erhöhung der spezifischen Rahmenzuweisung seitens der Bürgerschaft wird eine dauerhafte Personalverstärkung im Bürgerhaus bewirken können, was wiederum sinnvolles Kulturmanagement ermöglichen kann.

 


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