Verbindliche Standards im Schulbau für Post-Corona schaffen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Fraktionen von FDP und CDU

Mehr als vier Milliarden Euro wird die Stadt Hamburg bis 2030 für den Aus- und Neubau von Schulen ausgeben - eine beachtliche Summe! Besser kann eine Stadt nicht investieren als in die Bildung unserer Kinder!

Seit über einem Jahr sind wir jetzt in der Pandemie und die gewonnenen Erkenntnisse in Bezug auf veränderte Anforderungen an Innenausstattung, Gebäudemanagement, digitale Infrastruktur und Schulbewirtschaftung müssen unbedingt in die Bauplanungen von Schulbau Hamburg einfließen. 

Es braucht verbindliche Standards für Raumzuschnitte, getrennte Auf- und Abgänge, Belüftungskonzepte für Klassenräume, Sporthallen und Umkleiden. Dringend benötigt werden auch Hygienekonzepte für WCs und Waschräume sowie ein angepasstes Gebäudemanagement. Nicht zuletzt geht es darum, bauliche Voraussetzungen für die beste technische Ausstattung zu schaffen, damit Hamburgs Schüler zukünftig besser auf digitalen sowie Hybridunterricht vorbereitet werden. Auch muss es Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht werden, Online Unterricht, falls nötig, am Schulstandort geben zu können.

Nur durch verbindliche Standards kann sichergestellt werden, dass an Hamburger Schulen zukünftig auch in Krisenzeiten Präsenzunterricht durchgeführt werden kann.

Dem Antrag der Fraktionen FDP, CDU, GRÜNE wurde heute von der Bezirksversammlung Altona zugestimmt.

Katarina Blume, FDP-Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecherin:

„Die Schulen sind von der COVID-19 Pandemie kalt erwischt worden.
Defizite in technischer Ausstattung, fehlende Hygienekonzepte und Organisationsprobleme haben einen geregelten Schulalltag über einen langen Zeitraum unmöglich gemacht. Das können wir nicht weiter zulassen, denn Bildung ist der Fahrstuhl zwischen den sozialen Schichten. Nur durch gute Bildungsangebote können wir jedem Kind in Deutschland ermöglichen, seine Talente zu entwickeln. Die Bildungsschere geht weiter auf, denn gerade Kinder aus einkommensschwachen Familien werden durch Homeschooling besonders benachteiligt. Deshalb sind verbindliche Standards jetzt die Voraussetzung, um für kommende Krisen besser gewappnet zu sein.“

Dr. Kaja Steffens, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:

„Hamburg braucht in den kommenden Jahren viele neue Schulen, um die massiv steigenden Schülerzahlen zu bewältigen. Die Pandemie gibt nun einen ungetrübten Blick auf die zukünftig notwendigen Anforderungen an Schulgebäude. Umfassende digitale Lehr- und Lernmöglichkeiten sind ebenso zu berücksichtigen wie bauliche Maßnahmen zur Prophylaxe von Infektionsübertragungen. Wir fordern daher den Schulsenator nachdrücklich auf, jetzt zu handeln und diese historische Chance nicht ungenutzt zu lassen!"

Cookies erleichtern die Bereitstellung dieses Angebotes. Mit der weiteren Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies im Browser eingesetzt werden. Es werden ausschließlich notwendige Session-Cookies eingesetzt; ein Tracking findet nicht statt. Weitere Informationen ...